Fussball

Die Fans des SVS Sieger im wöchentlichen Dressenvoting bei den OÖNachrichten

SV Sandl - Union Windhaag

Tolle Derbystimmung an diesem sonnigen Herbstnachmittag in der Viebergarena am höchstgelegenen Fußballplatz Oberösterreichs. Das 63. Derby Windhaag gegen Sandl brachte den 26. Sieg für den SVS, dem stehen 32 Niederlagen und 5 Unentschieden gegenüber. Also noch ein weiter Weg um in dieser Bilanz in Führung zu gehen. Diesmal ging es in dieser Begegnung um die Rote Laterne in der 2. Klasse Nordmitte, die wir an unseren Nachbarn weiterreichen konnten.
Der SVS konnte wieder auf die fitten Kapitän Gudi Gutenbrunner und Stefan Pühringer zurückgreifen, der Rot-Gelb? gesperrte Dominik Hummel fehlte in dieser Partie. Auch in Windhaag fehlten 3 Stammkräfte in der Abwehr, so musste Stefan Rudelstorfer die Rolle des Libero spielen. So begann eine recht unterhaltsame Partie, die allerdings schonungslos den Tabellenplatz wiederspiegelte. Beide Mannschaften hatten ihre Schwächen in der Defensive und agierten dementsprechend verunsichert.So auch in der 32. Minute, ein Windhaager Abwehrspieler bringt den druchbrechenden Christian Gutenbrunner eindeutig zu Fall, den fälligen Elfmeter verwertet der Gefoulte selbst zum vielumjubelten 1:0.  Der Treffer brachte etwas Ruhe in die Mannschaft und kurz vor der Pause ging Klaus Hartl auf der rechten Seite durch und zog auf des lange Eck ab. Der Windhaage Goalie konnte abwehren, den Abpraller konnte Jürgen Hießl zum 2:0 abstauben.
Nach der Pause dasselbe Bild, sehr viele Freistöße auf beiden Seiten aufgrund der unsicheren Verteidigungslinien. Der Anschlußtreffer druch Stefan Rudlstorfer in der 59. Minute fiel dann aus einem direkt verwandelten Freistoß. Leichte Verunsicherung unsere Elf, doch die Erlösung dann in der 72 Minute. Hansi Riepl lenkt einen Freistoß von Klaus Hartl unhaltbar ins Tor. Der Jubel war kaum verstummt, als Hansi Riepl völlig freistehend 10 m vor dem Tor den Ball Gudi Guttenbrunner aufspielte, der unbedrängt einschießen konnte. Der zweite Treffer der Windhaager, wieder durch einen direkten Freistoß von Stefan Rudlstorfer war nur mehr Kosemetik und änderte an unserem Sieg nichts mehr